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Im Jahr 1981 wird Britney Spears geboren und der Musiksender MTV geht erstmals auf Sendung. Fünf Jahre später, 1986, beginnt MTV mit seiner Spring Break-Berichterstattung: Wenn Hunderttausende amerikanischer College-StudentInnen an die Strände von Florida pilgern, um zu trinken und zu feiern, dann ist MTV von jetzt an dabei. Bis zu acht Stunden wird täglich live aus Daytona Beach gesendet – blauer Himmel, weißer Sand und ein Haufen spärlich bekleideter hardbodies, um es mit Bret Easton Ellis zu sagen.

10. Oktober 2014
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«Die Ausstellung, an deren Konzeption ägyptische KünstlerInnen, FotografInnen, AktivistInnen und KuratorInnen beteiligt sind, zeigt Aufnahmen von ausländischen und ägyptischen Agenturfotografen, den klassischen Protagonisten der Berichterstattung, aber auch eine Twitterwand, Videoporträts von Augenzeugen, Mitschnitte und Bilder der Aktivisten und ‹Bürgerjournalisten›, wie sie auf Medienportalen wie Flickr veröffentlicht werden, Dokumente, die von KünstlerInnen gesammelt wurden – geschaffen, um Meinungen zu äußern, den Lauf der Dinge zu beeinflussen, Bilder für die Erinnerung zu schaffen, der Opfer zu gedenken und Zeugnis abzulegen. Die Allgegenwart der digitalen Beobachtung, der Livestream der Revolution, die neue Verbreitung und die alternative Berichterstattung über Kommunikationsplattformen und soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter stellen die eine Seite der Ausstellung dar. Die andere beschäftigt sich mit dem Kreislauf dieser Bilder, ihrer Präsenz im Stadtraum, ihrer Rolle auf Transparenten, Zeitungscovern, Graffitis, etc.», so ein Ankündigungstext zur Ausstellung

28. Januar 2014

Ulrike Bergermann und Kathrin Peters im Gespräch mit Florian Ebner zur Ausstellung

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Im Zuge der Antiregierungs-Proteste in der Türkei seit Ende Mai 2013 wird eine Vielfalt an Widerstands-Taktiken praktiziert, die zu Fragen der Medien und Medialität auf unterschiedliche Weise in Beziehung stehen: Es werden gleichermaßen alternative Kommunikationskanäle wie medienästhetische und rhetorische, diskursive und visuelle Figuren geschaffen, Taktiken der Kommunikationsguerilla ebenso wie leiblich-körperliche Praktiken eingesetzt. Von Beginn an stachen mir die vereinende Kraft und das auffallend ironische Potential des Widerstands ins Auge.

22. Oktober 2013

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