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Jedes Heft hat ein Schwerpunktthema, das von Gastredakteur_innen konzipiert und betreut wird. Die dazu eingereichten Beiträge durchlaufen ein Peer-Review-Verfahren. Vorschläge für Schwerpunktthemen sind jederzeit an die Redaktion möglich. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu Einreichungen.

  • ZfM 30, erscheint im April 2024

    Heftvorschau

    … was uns ausgeht

    Adapter, Akku, Aufmerksamkeit … Zimmerpflanzen, Zündschnur, Zukunft. Was uns ausgeht, geht uns an: Das Heft 30 wird von den Redakteur*innen der ZfM sowie vielen weiteren Autor*innen aus dem Umkreis der Medienwissenschaft als Sonderausgabe verfasst und gestaltet.

  • ZfM 31, erscheint im September 2024

    Call for Papers

    Sound|Archive

    Call for Papers ZfM 31 – Sound|Archive (Deutsch)

    Call for Papers ZfM 31 – Sound|Archive (English)

    Im Kontext aktueller Debatten über die Dekolonialisierung von Archiven, die Restitution von Sammlungsobjekten und die Aufarbeitung kolonialer Geschichte erhält auch die Frage nach kolonialen Praktiken und Prozeduren, die den Aufnahmen und Archiven von Klang oder Sound zugrunde liegen, neue Dringlichkeit. Medienwissenschaftliche Untersuchungen versprechen Einsichten in die Bedingungen von Aufzeichnung, Bearbeitung, Distribution und Zirkulation ebenso wie in die Rezeption und Klassifizierung von Klängen, Stimmen und Geräuschen (noise). In den Archiven selbst wären Machtverhältnisse, wie sie durch Prozeduren und Infrastrukturen implementiert sind, aufzuspüren. Jedoch arbeiten akustische Medien auch an der Transgression von staatlich, polizeilich oder militärisch aufgeteilten Territorien mit, wenn sie diese durch technische Standards oder Formate unterlaufen, wie etwa durch pirate radios, hotline supports, die mit Flüchtenden auf den Meeren Kontakt halten, oder anderen Formen klandestiner Sender. Fragen nach dem Status von Klängen als historischer Quelle wären im Sinne einer Handlungsmacht des Sonischen überhaupt zu stellen. Der Schwerpunkt richtet seine Aufmerksamkeit dabei vor allem auf Themen des «Globalen Südens», wie Gavin Steingo und Jim Sykes es programmatisch als «Remapping» initiiert haben.