Medienökonomien

In einem Moment, in dem die Bewirtschaftung medialer Kommunikation traditionelle Wirtschaftsbereiche an Wachstum und Dynamik bei weitem übertrifft und teilweise substituiert, in einem Moment also, in dem Ökonomie immer mehr zur Medienökonomie wird, stellt sich die Frage nach dem Verhältnis von Medien und Ökonomie bzw. von Medienwissenschaft und Ökonomik neu. Es geht in diesem Heft daher um eine Bestandsaufnahme und ein Erproben unterschiedlicher Ansätze der Modellierung des Verhältnisses von Ökonomie und Medien.

18 (1/2018) – Medienökonomien
ZfM 18 (1/2018) – Medienökonomien
Foto: The Roaring Twenties, Regie: Raoul Walsh, USA 1939 (Screenshot, Detail)
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Call for Papers

Selbstfahrende Autos, digitale Assistenzsysteme, humanoide Roboter, adaptive Nanodrohnen, fluide Interfaces oder smarte Supermärkte – derzeit herrscht wohl kein Mangel an technologischen Entwicklungen, die sich als Referenz der allgegenwärtigen Rede von einer (scheinbaren) Revolution bzw. einer neuen Ära der künstlichen Intelligenz anbieten. Gerade im Zusammenhang mit einer vermeintlichen oder tatsächlichen Autonomisierung technischer Infrastrukturen und Systeme hat das Thema «Künstliche Intelligenz» als Schüsseltechnologie, Konzept und soziotechnisches Gefüge derzeit wieder Konjunktur.

ZfM 21: Okt. 2019
Texteinreichungen bis Ende Dezember 2018
letztes Update am 25. April 2018
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Open-Media-Studies-Blog

Als die Medienwissenschaftlerin Catherine Grant im Mai 2018 ihren Call for Papers für eine Heftausgabe zu «Animals in Cinema» auf Facebook teilt, bezeugt das Format des Beitrags eine erfolgreiche Anpassung wissenschaftlicher Kommunikation auf die Logik des sozialen Netzwerks.

letztes Update am 13. August 2018
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Open-Media-Studies-Blog

A lion tamer at Bertram Mills Touring Circus

Dieser Beitrag bietet eine Antwort auf die Frage, wie seriöse (Open-Access-)Zeitschriften ihre Glaubwürdigkeit gegen eingeschränkt oder komplett unseriöse Open-Access-Zeitschriften verteidigen können. Die nachhaltigste aber bestenfalls mittelfristig realistische Antwort wäre unserer Meinung nach ein Verzicht auf Author-Pays-Modelle und ein Umstieg auf universitär und institutionell finanzierte Publikationsinfrastrukturen.

letztes Update am 17. August 2018
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Heftvorschau

«Fakten, Fakten, Fakten – und immer an die Leser denken!» Der Slogan, mit dem seinerzeit das Nachrichtenmagazin FOCUS lanciert wurde, gewinnt dieser Tage neue Aktualität: Meinungsge(t)witter sozialer Medien evozieren eine Renaissance des Qualitätsjournalismus. Science Marches proklamieren evidenzbasierte Erkenntnis. Und philosophische Arrièregardes predigen die Rückkehr zu erkenntnisunabhängigen Tatsachen.

ZfM 19 – Faktizitäten, erscheint im Okt. 2018
letztes Update am 25. April 2018
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Sowohl die Objekte der Medienwissenschaft als auch die Herkünfte der Forschenden tragen einen Klassen-Marker. Was für race und gender zunehmend erprobt ist – Analysekriterien für mediale Artefakte, für Produktions- und Rezeptionsformen, für epistemologische Strukturierungen bis hin zu Möglichkeitsbedingungen der Wissensproduktion –, steht für die Kategorie der class zur Diskussion.

ZfM 19 – Klasse, erscheint im Okt. 2018
letztes Update am 10. April 2018

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ZfM 17 (2/2017) – Psychische Apparate
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