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Gender-Blog

Foto: Didi Hock

Didi Hock über chronische Krankheit, dissidente Patient_innen und (Bilder von) Bücher(n)

Dank Büchern gestaltet sich Krank-Werden als ein Prozess, der nicht nur von meinem persönlichen Befinden, sondern auch von einem kraftvollen kranken Textkörper geformt wird, welcher es mir ermöglicht, meine soziosomatischen Erfahrungen in Echtzeit zu kontextualisieren und zu politisieren.

6. April 2019
Letztes Update: 1. Juli 2020

Aus der Redaktion des Gender-Blogs

Studierende, Lehrende und die Gleichstellungsbeauftragten der Potsdamer Hochschulen – der Fachhochschule Potsdam, Universität Potsdam und Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf – haben dazu aufgerufen, sich mit Statements, Foto- und Videobotschaften an einer gemeinsamen Aktion #4genderstudies zu beteiligen: Trumps Sexismus und die AfD treffen sich im Monitorfilm, Fotos und Kommentare zeigen Gendermarketing, eine Performance zur Männlichkeit in Ghana, es geht um die Küche und Lindy Hop, um Computerspielforschung und Mode …

18. Dezember 2018
Letztes Update: 17. Juli 2019

Projekte der AG Gender/Queer Studies in der Medienwissenschaft

Die Mitglieder der AG sind in zahlreichen Forschungsprojekten involviert – auf der Webseite der AG werden sie kompakt vorgestellt

18. Dezember 2018
Letztes Update: 16. Juli 2019

Eine Replik auf Judith Basad von Julia Bee

Eine neue Antigender-Variante in der FAZ diskrediert Gewaltanalysen der Gender Studies als ‹selbst gewaltverherrlichend› und verkehrt das Nachdenken über sprachliche Gewalt in ihr Gegenteil: Gewalt ginge gerade von diesem Nachdenken über Sprache aus. Der affektive Wirrwarr lehnt gleichzeitig Wissenschaft ab und bezichtigt wissenschaftliche Verfahren der Unwissenschaftlichkeit.

25. November 2018
Letztes Update: 17. Juli 2019

von Julia Bee

Das Fahrradfahren ist nicht nur Medium des Feminismus, weil es Mobilität ermöglicht. Fahrradfahren verändert Räume durch Affekte. Auf dem Fahrrad wird ein Körper ein anderes Gefüge, ein Gefüge mit Straßen, mit Geschlechtern, mit zahlreichen anderen – aber auch Teil einer Fortschrittstechnik, von neoliberalen Körper- und Konsumpolitiken, motorisierter Gewalt. Die Umverteilung des öffentlichen Gutes Straße sollte nicht ohne feministische Interventionen stattfinden ­– in einer Umverteilung des Sinnlichen.

21. November 2018
Letztes Update: 1. Juli 2020

Simon Strick über Red Dead Redemption

Suffragetten im Blockbusterspiel – was die Figuren tun und was man mit ihnen tun kann

12. November 2018
Letztes Update: 25. August 2019
Asta Nielsen: Die Suffragette (Foto: Filmmuseum Potsdam)

von Julia Bee

Seit dem 12. November 1918 können Frauen in Deutschland wählen und gewählt werden.

11. November 2018
Letztes Update: 17. Juli 2019
Website Central European University, Budapest, Department of Gender

Resolution der Gesellschaft für Medienwissenschaft

Am 11.10.18 hat die ungarische Regierung Gender Studies aus der Liste der Masterstudiengänge gestrichen.

15. Oktober 2018
Letztes Update: 25. August 2019

Gabriele Dietze über Ermannungssysteme und das US-Senatshearing Kavanaughs

Disqualifizieren männliche jugendliche Übergriffe auf Frauen überhaupt für irgendein Amt? Trumps Kandidat für das Amt des Verfassungsrichters Kavanaugh wird der versuchten Vergewaltigung beschuldigt und zeigt einmal mehr, wie sexuelle Gewalt zum System gehört.

29. September 2018
Letztes Update: 16. Juli 2019

Angela Koch zum ‹Fall Ronell›

Der sexualisierte Machtmissbrauch auch auf PhD-Student_innen ist dem Bereich der Lehre zuzuordnen. Es braucht die Entwicklung von Perspektiven, wie sich die Universität verändern muss, damit elitäre Verfügungsgewalt und professoraler Herrscherhabitus endlich in die Schranken verwiesen werden.

25. September 2018
Letztes Update: 25. August 2019

von Ulrike Bergermann

Der Fall Ronell kann ein boot camp sein, um ein update feministischer medienperformativer Theorie zu unternehmen, und: um die erkämpften Freiräume für eine Vielzahl von Subjektivitäten nicht wegen eines Falls von sexualisiertem Machtmissbrauch unreflektiert aufzugeben. Das erfordert, eine gewisse mögliche Komplizenschaft durchzudenken: nicht mit Avital Ronell, sondern mit einigen Prämissen, die sie für ihre Arbeit in Anspruch nahm und die in Gender Studies und Medienwissenschaft geteilt werden.

12. September 2018
Letztes Update: 4. Oktober 2019

von Simon Strick

Wie die Kritik an Googles Diversity-Richtlinen Hand in Hand mit Alt-Rights geht: Zum world building Weißer marginalisierter Nerd-Männlichkeit und ihrem Kampf gegen Identitätspolitik im Zeichen angeblicher identitätsbasierter Diskriminierung – vom Rust Belt ins Silicon Valley.

3. September 2018
Letztes Update: 1. Juli 2020
Pumzi

Kat Köppert über eine filmische Gegenerinnerung der ökolonialen Gegenwart

Gauland leugnet den Klimawandel, ein afrofuturistischer Kurzfilm hingegen zeigt: Mythen, die sich im Kontext der Träume in die Museumsarbeit einfügen und sich gleichzeitig in Bezug auf Gender wie auch auf die Kategorie Mensch transformieren, bilden das dekoloniale Reservoir des Virtual Natural Museums der Zukunft, einer Zukunft, die der ökolonialen Gegenwart eine Alternative anbietet.

23. August 2018
Letztes Update: 1. Juli 2020

von Simon Strick

Im Zuge von #MeToo entstanden ein neues Genre der männlichen Celebrity-Entschuldigung, in dem verschiedene Grade an Einsicht in eigene Privilegien, Akzeptanz von Diskursregeln und an Shittiness (dt. Arschigkeit) verhandelt werden. Diskursfortsetzungen in medialen Formaten, terroristische Gewalttaten, Incels & Co.s schließen sich an.

27. April 2018
Letztes Update: 1. Juli 2020

Aus der Redaktion des Gender-Blogs

Wie nähert man sich unbekannten Größen am besten? Wie kann man ein Gefühl für Statistik bekommen? Wie bewertet man Zahlen, die praktisch nie medial vermittelt, in Flme und Narrationen gegossen, veranschaulicht, verhandelt, bekannt gemacht werden? Vielleicht durch Schätzen. – Spoiler: Das Ergebnis lautet 191,78082192. Aber was war die Frage?

26. April 2018
Letztes Update: 17. Juli 2019

von Louise Haitz

Ich habe hart aber fair in der Mediathek geschaut (damit Ihr es nicht müsst) und einen Aufsatz geschrieben, der analysiert, wie ‹wir› in Zeiten von #Metoo über sexualisierte Gewalt sprechen (könnten). An die Stelle einer «neutralen Mitte» tritt der Raum, in dem wir uns angehen.

 

14. April 2018
Letztes Update: 1. Juli 2020

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