24 (1/2021): Medien der Sorge

Inhalt

In MEDIEN DER SORGE geht es um Praktiken und Techniken des Kümmerns und der Besorgnis, aber auch um Politiken von Affekten, Formen der Regierung und ihre Verschränkungen. Gouvernementale und ökonomische Aspekte von Medien- und Affektkulturen der Sorge, von Effekten der Regulierung sowie Kontrolle stehen ebenso zur Diskussion wie Praktiken des Schutzes, der Pflege und der Verwerfung. In Verbindung mit dekolonialen und queer-feministischen Ansätzen ermöglicht es die medienkulturwissenschaftliche Perspektive auf Praktiken und Medien der Sorge, deren politische Dimension in historischen, technischen und ästhetischen Konstellationen je neu zu bestimmen und zu problematisieren.

Schwerpunkt 

Modulationen der Sorge in Carolyn Lazards «A Recipe for Disaster»

Dispositive crip-queerer Zeitlichkeit und Verantwortlichkeit

Architektur als Medium der Fürsorge und Fürsprache in Investigationen von Forensic Architecture

Die Sorge um den Anderen im militanten Dokumentarfilm der 1970er Jahre 

Mit Otobong Nkanga gegen Ökolonialität

Bildstrecke 
Laborgespräch 
Debatte 
Werkzeuge 

Zwischen neoliberaler und transformativer Selbstsorge

 Campus-Management-Systeme

Autor-/Leser_innenschaft im Kontext algorithmischer Praktiken

Besprechungen 
Bevorzugte Zitationsweise
24 (1/2021): Medien der Sorge