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Debatte

Queering Wissenschaftsfreiheit angesichts ihrer Kriminalisierung

Abstract (Deutsch)

Mit dem folgenden Beitrag von Stella Nyanzi, der hier zusammen mit dem anschließenden Text von zethu Matebeni erscheint, wird die Debattenreihe «Wissenschaftsfreiheit» geopolitisch erweitert – mit zwei Perspektiven aus dem afrikanischen Kontext. Stella Nyanzi, ugandische Wissenschaftlerin und Asylberechtigte in Deutschland, schreibt aus einer Position der unmittelbaren Gefährdung: Ihre Forschung zu Queer African Studies ist in Uganda durch das Anti-Homosexualitätsgesetz von 2023 kriminalisiert. Ausgehend davon fragt sie, ob Wissenschaftsfreiheit als Konzept universell ist und wie gut sie sich auf unterschiedliche Rechts- und Herrschaftsräume übertragen lässt. Sie zeigt, wie antiimperialistische Rhetorik und Souveränitätsdiskurse queere Wissensproduktion zum Schweigen bringen.

Abstract (English)

With the following contribution by Stella Nyanzi, which appears here alongside the text by zethu Matebeni, the «Academic Freedom» debate series is expanded geopolitically – with two perspectives from the African context. Stella Nyanzi, a Ugandan scholar and asylum seeker in Germany, writes from a position of immediate danger: Her research on Queer African Studies has been criminalized in Uganda under the 2023 Anti-Homosexuality Act. With that in mind, she asks whether academic freedom as a concept is universal, and to what extent it can be applied to different legal and spheres of governance. She demonstrates how anti-imperialist rhetoric and discourses on sovereignty silence queer knowledge production.

Bevorzugte Zitationsweise:

Nyanzi, Stella: Queering Wissenschaftsfreiheit angesichts ihrer Kriminalisierung. In: Zeitschrift für Medienwissenschaft. Jg. 18, Heft 35 (2/2026): Trans Media Studies, 127–129. DOI: https://doi.org/10.25969/MEDIAREP/25355.

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