Situationsbewusstsein

Situationsbewusstsein

Tödliche Biokonvergenz an den Grenzen von Körpern und Maschinen

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Abstract (deutsch) 

Dieser Aufsatz beschäftigt sich mit dem ‹Situationsbewusstsein› innerhalb gegenwärtiger Formen der Kriegsführung (insbesondere seitens der USA) und formuliert einen Ansatz, die technischen Bedingungen der Mensch-Maschine-Interaktion zunehmend auch ethisch zu beurteilen. Der Fokus liegt dabei auf den Logistiken, Rhetoriken und materiellen Praktiken ferngesteuerter Waffen, insbesondere bewaffneter Drohnen. Unter Rückbezug auf Berichte aus dem investigativen Journalismus, auf militärische Dokumente sowie auf Texte der kritischen Forschung wird die Verbindung untersucht zwischen einerseits militärischen und Sicherheits-Diskursen «netzwerkorientierter Kriegsführung», die versprechen, ‹unsere› Körper unbeschadet zu lassen, und andererseits den Projekten / Bemühungen, jene Netzwerke zu unterbrechen, die die Kriege zu sehr «nach Hause» bringen würden.
 

Abstract (english) 

This essay sets out an initial analytic framing for research in progress on the problem of ‹situational awareness› within contemporary forms of (particularly U.S.) warfare. It focuses more specifically on the logics, rhetorics and material practices of remotely-controlled weapons systems (particularly armed drones). Drawing from reports in investigative journalism, military documents, and critical scholarship, the essay examines connections between the emphasis in military and security discourses on keeping ‹our› bodies safe, through so-called network-centric warfare, and the efforts to cut off the networks that might bring our wars too close to home.

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