Technik | Intimität

Digitale Medien – in all ihren Ausformungen: als Wearables, als smart environments, als Systeme des Life-Trackings oder im Rahmen des affective computing – rücken uns zunehmend «auf den Leib». Ihre Unscheinbarkeit in Form sensorischer Umgebungen und intuitiver Usability umfasst verstärkt soziale, psychologische und anthropologische Begrifflichkeiten wie Heimlichkeit / Heimeligkeit, Vertrautheit oder eben Intimität.

15 (2/2016) – Technik | Intimität
Cover ZfM Ausgabe 15
TV Helm (Tragbares Wohnzimmer) (Detail), 1967 © Walter Pichler, Foto: Georg Mladek
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Debatte

Call for Papers

– This CfP is also available in English –

Wo Theorien des Psychischen nicht lediglich als narratologische oder als Figuren-Analyse betrieben werden, tritt anderes hervor: eine grundlegend relationale Perspektive, die nicht nur Verhältnisse zwischen Menschen, sondern auch ihre Beziehung zu Apparaten, ja das Psychische selbst als Apparat oder Maschine beschreibbar macht. Zugleich ist zu überlegen, ob sich die Psychoanalyse als eine Theorie der Medialität verstehen lässt, der Verschränktheit von Innen und Außen, von Eros und Thanatos, Symbolischem und Imaginärem, Ab- und Anwesenheit, Individuellem und Sozialem.

ZfM 17, erscheint im Oktober 2017
Texteinreichungen bis Ende Februar 2017
letztes Update am 29. Januar 2017
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Debatte

Am 17.2.2017 wurde der WELT-Korrespondent Deniz Yücel in Istanbul festgenommen

kanka productions, 4.10.2016 – TeilnehmerInnen des Dok-Filmfestivals Leipzig,
Quelle: instagram.com/kankaproductions

zusammengestellt von Thomas Waitz & Ulrike Bergermann

letztes Update am 28. März 2017
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Debatte

Gender-Blog

Ein Symposium, das eine Feier war, oder eine Feier, die ein Symposium war. Agnes Böhmelt und Maja Figge berichten hier von der Veranstaltung, die vom 19. bis zum 21. Januar in Berlin zu Ehren von Dorothea Dornhof und Gabriele Dietze stattfand. Dornhof und Dietze haben viel bewirkt in ihrer Zeit an der Humboldt-Universität, insbesondere im Graduiertenkolleg «Geschlecht als Wissenskategorie».

letztes Update am 14. März 2017
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Debatte

Das internationale Symposium der GfM-Arbeitsgruppen «Animation» und «Comicforschung» brachte mit der Frage nach einer «Ästhetik des Gemachten» Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen mit Akteuren aus der Praxis zusammen. Die Beiträge zur Materialität, Ästhetik und Medialität von Comic und Animation machten deutlich, dass sich das Spannungsverhältnis zwischen ‹hypermedialer Ästhetik› und vermeintlicher ‹Unmittelbarkeit› medienunabhängig diskutieren lässt. Zahlreiche Untersuchungen zeigten, wie selbstreflexive Verweise Immersionseffekte bewusst durchbrechen können und dadurch die jeweilige ‹Gemachtheit› der Texte in den Vordergrund tritt – sei es durch das Auftauchen der Autorinnen und Autoren innerhalb der Diegese, durch die Thematisierung des Herstellungsprozesses im Text selbst sowie in begleitenden Paratexten oder durch die Dokumentation der künstlerischen Arbeit in Filmaufnahmen. Ebenso vielfältig wie die Wahl der Mittel zeigten sich die jeweiligen Wirkungsweisen, die sich bei genauerer Betrachtung nicht auf die Funktion der ‹Immersionsstörung› reduzieren ließen.

Symposium der GfM-Arbeitsgruppen für Comic- und Animationsforschung, 9.-11. November 2016, Tagungszentrum der Volkswagenstiftung in Hannover, organisiert von Hans-Joachim Backe (Kopenhagen), Julia Eckel (Marburg / Bochum), Erwin Feyersinger (Tübingen), Véronique Sina (Köln) und Jan-Noël Thon (Tübingen)

letztes Update am 20. Februar 2017
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Debatte

Teil 2  Die Wissenspolitik der VG Wort und ihre Ursachen

Electrophotograpy-Skizze zur Einreichung eines Patents von Charles F. Carlson, 1939,
im United States Patent Office angenommen 1942 (Nr. US2297691 A).
Quelle: www.google.com/patents/US2297691

letztes Update am 21. Februar 2017

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