Celebrity Cultures

Der Schwerpunkt fragt nach den konkreten medialen Bedingungen von Öffentlichkeitswirksamkeit, aber auch nach den Auswirkungen einer durch Social Media massiv veränderten Aufmerksamkeitsökonomie auf den Begriff der Öffentlichkeit selbst (Stichwort Micro-Celebrity). Wie lassen sich die Verfahren der Celebrity-Konstruktion in gegenwärtigen Medienkulturen – mit Blick auf individuelle Berühmtheiten wie auf die übergreifende gesellschaftliche Tendenz einer «celebritization» – analysieren?

16 (1/2017) – Celebrity Cultures
Cover ZfM Ausgabe 16
Oliver Husain, Purfled Promises, 2009 Promotional Still (Orig. in Farbe)
Fieldset

Bildstrecke

Online

Debatte

Call for Papers

Die Theorietradition der Medienwissenschaft ist auf vielfältige Weise von Fragen der Ökonomie durchwirkt, auch wenn diese noch wenig beachtet scheinen. Unterschiedliche Argumentationsfiguren der Medientheorie verbindet die Vorstellung, dass wirtschaftliches Handeln und ökonomische Strukturen die Lage mitbestimmen, in die Medien uns versetzen, und so wird etwa in der Kulturökonomik seit Kurzem die Frage verhandelt, ob der Markt für Informationsgüter und die digitalen Netzwerke nach der Entwicklung neuer ökonomischer Modelle verlangen. [...]

ZfM 18: April 2018
Texteinreichungen bis Ende Sept. 2017
letztes Update am 28. Juli 2017
Fieldset

Bildstrecke

Online

Debatte

Call for Papers

«Fakten, Fakten, Fakten – und immer an die Leser denken!» Der Slogan, mit dem seinerzeit das Nachrichtenmagazin FOCUS lanciert wurde, gewinnt dieser Tage neue Aktualität: Meinungsge(t)witter sozialer Medien evozieren eine Renaissance des Qualitätsjournalismus. Science Marches proklamieren evidenzbasierte Erkenntnis. Und philosophische Arrièregardes predigen die Rückkehr zu erkenntnisunabhängigen Tatsachen.

ZfM 19 – Faktizitäten, erscheint im Okt. 2018
Texteinreichungen bis Mitte Februar 2018
letztes Update am 28. Juli 2017
Fieldset

Bildstrecke

Online

Debatte

Call for Papers

Sowohl die Objekte der Medienwissenschaft als auch die Herkünfte der Forschenden tragen einen Klassen-Marker. Was für race und gender zunehmend erprobt ist – Analysekriterien für mediale Artefakte, für Produktions- und Rezeptionsformen, für epistemologische Strukturierungen bis hin zu Möglichkeitsbedingungen der Wissensproduktion –, steht für die Kategorie der class zur Diskussion.

ZfM 19 – Klasse, erscheint im Okt. 2018
Texteinreichungen bis Mitte Februar 2018
letztes Update am 28. Juli 2017
Fieldset

Bildstrecke

Online

Debatte

In der ZfM-Debatte «Für gute Arbeit in der Wissenschaft» forderte Christian Cargnelli für alle als «Höchstleistungsmotoren» agierenden Lehrbeauftragten eine Vernetzung der Interessensvertretungen von Lehrbeauftragten auf europäischer und internationaler Ebene. Grundlage für eine Vernetzung von österreichischer Seite bietet die Interessensgemeinschaft (IG) Lektor_innen und Wissensarbeiter_innen, die gegen eine Prekarisierung im universitären Bereich kämpft, von der insbesondere Lehrende in den Medienwissenschaften in Österreich betroffen sind. Wenn man nicht davon ausgeht, dass Nachwuchswissenschaftler_innen als Hobby an deutschen Universitäten Medienwissenschaft oder andere Geisteswissenschaften unterrichten, kann von einer Prekarisierung nicht als von einem Prozess zunehmender sozialer Unsicherheit, fehlender Gesundheitsversorgung und Arbeitslosigkeitsversicherung die Rede sein – sondern dies ist der existierende Status Quo. Ich möchte zur weiteren Vernetzung die Kooperation mit einer kalifornischen Gewerkschaft vorschlagen.

letztes Update am 13. September 2017
Fieldset

Bildstrecke

Online

Debatte

«Den Spiegel mit Gedächtnis», so sagte der Fotograf Minor White einmal über die fotografische Praxis, solle man behandeln, «als wäre die Kamera eine metamorphotische Maschine und die Fotografie eine Metapher.»1 Diesem Versprechen der Verwandlung fotografischer Artefakte in sprachliche Chiffren folgt die Fototheoretikerin Katharina Sykora im zweiten Band ihrer groß angelegten Studie zu den – von Jacques Derrida nach dem Tod seines Freundes Roland Barthes so benannten – Toden der Fotografie. Die Wirkung der Verbindung von Fotografie und Tod gehe so weit, so die zentrale These Sykoras, dass die «sprach- und bildmächtigen Ergebnisse» an «einer Vervielfältigung des Denkens» arbeiteten (S. 21).

Katharina Sykora: Die Tode der Fotografie II. Tod, Theorie und Fotokunst, Paderborn (Fink) 2015

letztes Update am 13. September 2017

Abonnements

Cover ZfM Ausgabe 15
Cover ZfM Ausgabe 14
Cover ZfM Ausgabe 13
Cover ZfM Ausgabe 12