Verkehrsgeschichte und Kulturwissenschaft

Verkehrsgeschichte und Kulturwissenschaft

Christoph Neubert, Gabriele Schabacher (Hg.): Verkehrsgeschichte und Kulturwissenschaft. Analysen an der Schnittstelle von Technik, Kultur und Medien, Bielefeld (transcript) 2013.

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Der Sammelband, den die KulturwissenschaftlerInnen und MedienhistorikerInnen Christoph Neubert und Gabriele Schabacher herausgegeben haben, will „den Verkehrsbegriff aus seiner marginalen Position lösen“ (S. 11), die er nicht nur in der mediengeschichtlichen Diskussion bisher hatte. Gabriele Schabacher und Christoph Neubert hatten zusammen die Projektgruppe: Theorie des Verkehrs und der Logistik im Kölner SFB/FK427 Medien und Kulturelle Kommunikation geleitet und festgestellt, dass die Marginalität des Verkehrsbegriffes sich daraus ergeben hat, dass eine breit angelegte Verkehrsgeschichte bisher nur wenig und verstreut institutionalisiert ist. Die HerausgeberInnen argumentieren im gemeinsam verfassten Vorwort überzeugend, dass es sich bei dem Forschungsgegenstand des Verkehrs um einen Bereich handelt, der für die Kultur- und Medienwissenschaft trotz aller bisherigen Vernachlässigung1 zentral ist und deshalb beide Felder auf besondere Weise verbindet. Das Konzept von Verkehr als Interaktion, aber auch Verwandlung durch und bei Übertragungsvorgängen, wie es der Band vielseitig vorführt, ist zudem eine wichtige grundlegende Kategorie medien- sowie geschichtswissenschaftlicher Forschung, nicht zuletzt da er eine zentrale Dimension der Sozial-, Kultur- und Technikgeschichte bezeichnet. In diesem Sinne beginnt die Einleitung mit der selbstbewussten Feststellung: „Verkehr war und ist für alle Gesellschaften konstitutiv.“ (S. 7) Hier sowie durch den Untertitel machen die HerausgeberInnen deutlich, dass es sich bei diesen Texten dem Anspruch nach nicht nur um eine Kompilation verkehrsgeschichtlicher Fallstudien handelt, sondern auch um eine taktische Zusammenführung von medien- und geschichtswissenschaftlichen Perspektiven und zwar in Bezug auf den gemeinsamen Gegenstand Verkehr als Transport, als Übertragung und Übersetzungsprozess und als Wechselwirkung bewegter Zeichen, Bilder, Dinge und Menschen. Aus der Beschäftigung mit so verschiedenen Dingen wie Blumen, Schafen, U-Bahnen und Rohrposten als Verkehrsphänomenen ergibt sich nicht zufällig ein gemeinsames trans-disziplinäres Erkenntnisinteresse an den Zusammenhängen von „Technik, Kultur und Medien“. Verkehrsgeschichte wird – zugespitzt formuliert – im Band in Bezug auf konkrete theoretische Konzeptionen u.a. Bruno Latours auf überzeugende Weise durchaus auch für Einsteigende in das Thema als eine Form der Kultur- und Mediengeschichtsschreibung vorgestellt, die innovatives Potential birgt. Dabei reagiert der Band darauf, dass die angedeutete allgemeine Bedeutung des Verkehrs verschiedenster Art für die Entstehung und Reproduktion von Gesellschaft sowie die Relevanz des Forschungsfeldes Verkehr und Verkehrsgeschichte für die Entwicklung von Kultur und Medien erst in den letzten Jahren forschungspraktisch in der Kultur- und Geschichtswissenschaft eingehende Beachtung gefunden hat.2

Der Band bringt durch Beiträge von zum Teil für die Einzelthemen bekannte Autoren aus unterschiedlichen Disziplinen, verschiedene Diskussionen der letzten Jahre unter dem Dach des Verkehrsthemas zusammen: die Beschäftigung mit Infrastrukturen, Logistik3 und Akteur-Netzwerken und ihrer Geschichte. Unter der Bezeichnung „Akteur-Medien-Theorie“ wird letzterer Diskussionszusammenhang in jüngerer Zeit in der Medientheorie intensiv rezipiert4 und der Beitrag Christoph Neuberts erhellt am Beispiel eines weniger als andere beachteten Latour-Textes auf sehr gelungene Weise die Überlappungen von Akteur-Netzwerk- und Verkehrstheorie sowie zugleich Latours rhetorisches Verfahren als Mittel wissenschaftlicher Erkenntnis. Explizit versteht sich der Band schließlich auch als Umsetzung einiger Forderungen des so genannten spatial turns in den Geschichts- und Kulturwissenschaften, da er mit dem Verkehr verschiedene weit verbreitete Raumpraxen, Transport- sowie Kommunikationsmittel unter die Lupe nimmt, die bisher auf verschiedene Disziplinen verteilt untersucht und zudem im Rahmen der Verkehrswissenschaft disziplinär zumeist in Verkehrswirtschaft und Verkehrstechnik getrennt behandelt worden sind, oder gar keine Beachtung erfahren haben. (S. 9) Das Anliegen der Herausgeber ist somit, entscheidende Schnittmengen und Schnittstellen zwischen Technik- Kultur- und Mediengeschichte zu verdeutlichen, die unter einer hier erprobten Perspektive einer Allgemeinen Verkehrswissenschaft zum Teil bereits unverbunden bestehende Forschung trans-diziplinär und auf innovative Weise zusammenführen. Zugleich verändert sich durch die im Band eröffnete Perspektive der Blick auf die Disziplin und Disziplingeschichte der Medien- und Kulturwissenschaft. Explizit sprechen die Herausgeber davon, dass sie von einer „Dialektik zwischen Kulturgenese und Verkehrsentwicklung ausgehen“ (S. 8). Man kann im Sinne des hier vertretenen Ansatzes außerdem von einer Dialektik von Medienwissenschaft bzw. Mediengeschichte und Verkehrsentwicklung sprechen. Im Zuge der Selbstreflexion der Methoden sowie der Fachgeschichte insbesondere der Medienwissenschaft, die sich im Zuge ihrer zunehmenden institutionellen Verankerung intensiviert hat,5 ist Verkehrsgeschichte als wichtige methodische Impulsgeberin erkannt worden – zumindest im Falle der in den letzten Jahren erneut vieldiskutierten Gründungsfigur der Medientheorie, Marshall McLuhan, der Kollege von Harold Innis war und von diesem stark beeinflusst worden ist, woran die Herausgeber bereits in der Einleitung erinnern (S. 12). Diesem Thema widmet sich explizit auch der Beitrag von Torsten Hahn: Waterways, H.A. Innis’ Kanufahrt zum Ursprung des Dominion (S. 143-164). Erstaunlicherweise erwähnt der ansonsten gelungene Beitrag die Dissertation Innis’: „A History of the Canadian Pacific Railway, London 1923, mit keinem Wort. Innis hatte seine wissenschaftliche Laufbahn in Chicago und damit an einem zentralen Medien-, Handels- und Eisenbahn- sowie Schiffsverkehrsknotenpunkt der USA begonnen und dabei zunächst diese für das Selbstverständnis der Moderne prominenteste Infrastruktur betrachtet. Dass Innis schon in der Einleitung dieses Buches mit ausführlichen Erläuterungen zum St.Lorenz-Strom begann, ist aussagekräftig und bietet weiteres Forschungspotential.6

Der Gesamteindruck des Bandes ist durchweg positiv. Trotz des erfreulich hoch anzusetzenden theoretischen Niveaus des Bandes arbeiten nicht alle AutorInnen mit einer gleich präzisen Begrifflichkeit, die Übertragungen zwischen den Beiträgen und über den Band hinaus ermöglichen. Einige der BeiträgerInnen haben eine Allgemeine Verkehrswissenschaft nicht in der Weise im Blick wie die HerausgeberInnen. Die Gliederung ist übersichtlich und die Sektionseinteilung plausibel, aber die dritte Sektion ist mit „Ästhetisch-Kulturelle Innovationen“ nur unzureichend beschrieben, geht es doch in diesem Teil des Bandes weniger um Innovationen als um Verkehrs- und Medienfiktionen und ihre Bedeutung für Medienhistoriographien.

Der Sammelband ist in drei Teile gegliedert: Epistemische Transfers, Infrastrukturelle Kopplungen und Ästhetisch-kulturelle Innovationen. Nach einer ausführlichen Einleitung, die zentrale Diskussionsstränge disziplinenübergreifend aufzeigt und mit reichlichen Literaturverweisen versehen ist, wird im ersten Teil in den Beiträgen von Hartmut Winkler und Christoph Neubert jeweils ein übergreifender Blick auf die Verkehrstheorie als Medientheorie bzw. die Mediengeschichte als Verkehrsgeschichte geworfen. Dadurch wird der paradigmatisch anmutende Perspektivwechsel deutlich, der mit einer hier vertretenen konsequent verkehrswissenschaftlichen Perspektive auf Medien und Geschichte einhergeht. Bei Hartmut Winklers und Christoph Neuberts Ausführungen handelt es sich jeweils um innovative und theoretisch trotz aller Komplexität sehr klare Darlegungen. Winkler veranschaulicht mit einem Foto von Spuren einer Schafherde die Strukturmuster konkret, um die es ihm im Sinne der Frage „Wie kann man Mediengeschichte modellieren?“ geht. Es gelingt ihm auf beeindruckend schlüssige Weise, Theorien von Charles Darwin über Friedrich Engels bis zu Gedächtnistheorien seit Friedrich Nietzsche, die als weit auseinander liegend tradiert sind, im Sinne dieser Frage zu verbinden. Der Beitrag des Herausgebers, Christoph Neubert: Innovation, Mobilisierung, Transport. Zur verkehrstheoretischen Grundlegung der Akteur-Netzwerk-Theorie in Bruno Latours Aramis, or the Love of Technology (S. 93-142) ist der innovativste des Bandes. Er widmet sich der von Bruno Latour in den 1990er Jahren durch seine kreative Darstellungsweise theoretisch nutzbar gemachten Wechselwirkung zwischen dem verkehrstechnischen Untersuchungsobjekt eines vollautomatischen Personal-Rapid-Transport-Systems, das nie ganz realisiert wurde, und der im Sinne der Akteur-Netzwerk-Theorie weiterentwickelten und kategorial umorganisierten Techniksoziologie. Neubert arbeitet die Feinheiten der rhetorischen Analyseebene in Bezug auf Latours Darstellungsstrategien überzeugend heraus, wie z. B. den Anthropomorphismus oder auch den auf die Formatierung zielenden Genremix aus Kriminalroman und satirisch-utopischem Roman. Schließlich verweist er auf das sich daraus ergebende Programm für „Wissensgewinnung [und letztlich auch Medientheorie, D.S.], die jeweils von lokalen Zusammenhängen ausgeht“ (S. 134).

Bernhard Siegerts Beitrag zum Historismus als Epoche der Nachrichtenmedien fügt sich nicht so deutlich, wie das Thema es nahe legen würde, in die Sektion. Das poetische Fortspinnen der Materialsprache durch den Autor macht den Text wie schon den Titel etwas sperrig und dieser Stil wird in seiner genauen operativen Funktion für die wissenschaftliche Erkenntnis nicht immer vollkommen deutlich. Dies ist sehr schade, da das Epochen-Konzept der „Post-Moderne“ (S. 87), wie sie Siegert nachzeichnet, in der die Kunst und Literatur nach 1850 von der Eisenbahn „bedingt“ ist, (S. 80), eigentlich sehr überzeugend ist und in das Konzept des Bandes passt. Aus dem Beitrag von Dirk Van Laak, der die imperiale und politische Bedeutung von Infrastruktur sehr gut am Beispiel der europäischen Integration aufzeigt, ist vor allem bemerkenswert, dass er die begriffsgeschichtliche Herkunft des Terms der Infrastruktur aus dem Gebrauch der NATO sowie der Entwicklungshilfe anspricht und damit auch den kolonialen Zusammenhang dieses Konzeptes betont. Damit verbunden fordert er eine noch ausstehende Klärung der Rolle der Dekolonisierung für die Integration Europas ein. (S. 182,183) Anschließend profiliert die Herausgeberin Gabriele Schabacher in ihrem eigenen Beitrag sehr einleuchtend die Frage der durchaus auch lokalen Materialität von Infrastrukturen am Beispiel der Rohrpost. Sie veranschaulicht sehr klar den Aspekt der Infrastruktur als materiell-medialem „Unterbau“ (S. 211) einer Volkswirtschaft, der durch seine Anschlüsse jedoch keinesfalls nur als lokal zu verstehen ist, wie sie zu Recht betont (S. 211). Besonders wichtig scheint mir ihr kritischer Hinweis darauf zu sein, dass die Rohrpost im allgemeinöffentlichen Bereich zwar von anderen Medien ersetzt wurde, sich aber in anderen privaten und kommerziellen Bereichen weiterhin hielt und hält. An der Rohrpost kann Schabacher zeigen, dass die meisten Infrastrukturen im Regelfall als solche besonders leicht übersehen werden. Aus diesem Grund war es überhaupt nur möglich und nahe liegend, dass Mediengeschichte oft als zunehmende Virtualisierung der (sozialen) Realität erzählt und beschrieben worden ist. Sie betont außerdem zu Recht, dass Infrastrukturen durch ihre weiterhin nicht nur virtuelle, sondern immer auch handfeste Materialität bis heute Raum mit definieren. Statt von einer Virtualisierung ist es sinnvoller von einem Wachstum oder von Verlagerungen zwischen verschiedenen Infrastrukturtypen zu sprechen, die ebenso durch ihre Ausbreitung wie durch das Maß ihrer Verdichtung zu charakterisieren sind und zugleich wiederum mit ihnen verbundene mediale Situierungen ermöglichen. Gabriele Schabacher kann somit überzeugend damit schließen, dass medialer Raum und Verkehrsraum sich nicht weiterhin sinnvoll trennen lassen, will man infrastrukturellen Medien oder Infrastrukturen als Medien gerecht werden. (S. 217)

Benjamin Steininger rundet anhand des epistemischen Dings7 des „Kraftstoffs“ die Sektion damit ab, dass er zeigt, wie eine „kulturwissenschaftliche Verkehrswissenschaft“ konkret aussehen kann. Wissensgeschichtlich macht er beispielsweise deutlich „inwiefern Kraftstofftechnologie den Begriff des Technischen verändert.“ (S. 237) Markus Krajewski problematisiert zu Beginn der letzten Sektion – insofern der Überschrift entsprechend – die Erfindergeschichte des Blumenversands mit besonderer Konzentration auf Figuren der Innovation und „Vorstellungen der Entstehung des Neuen“ (S. 250), die er u.a. dadurch historisiert, dass er sie mit dem gleichzeitigen Aufkommen neuer Verkehrsmittel in Verbindung bringt. An Stelle der tradierten Form der Mediengeschichtsschreibung als Innovationserzählung setzt er eine kritische Darstellung „vielfältiger wechselseitiger Piraterien und parasitärer Übertragungen.“ (S. 250). Isabell Otto geht es um ein nur in der Fiktion konkretisiertes „Vehikel einer Mediengeschichte des Verkehrs“: die Zeitmaschine von H.G. Wells. Den medienhistorischen Entstehungszusammenhang dieses Verkehrsmittels und seine Weiterverwendung in jüngeren künstlerischen Auseinandersetzungen erläutert sie nicht nur überzeugend, sondern erklärt auch die zeittheoretischen Konsequenzen, die nicht zuletzt von Wells gezogen wurden. Im Sinne der Perspektive des Forschungskonzeptes der locating media8, schließt Otto an Hand des Films Back to the Future mit dem Hinweis, dass Medien auch als Mittel der Verortung „des Reisenden in seiner Gegenwart“ verstanden werden können (S. 290). Thomas Waitz’ Auseinandersetzung mit dem Konzept des „Verkehrsteilnehmers“ anhand von Filmen wie King Vidors „The Crowd“ (1928) rundet insofern den Band gelungen ab, als er den Begriff des Verkehrs im Sinne der HerausgeberInnen noch einmal in Bezug auf die Mediengeschichte schärft. Waitz will den Verkehr nicht als Genre oder Motiv verstanden wissen, das er untersucht, sondern erweist am Beispiel, dass Verkehr in den 1920er Jahren über die Neue Sachlichkeit im engeren Sinne hinaus als wirkungsmächtiges Paradigma oder „Wahrnehmungsmodell“ (S. 298) gelten kann.

Juni 2013

  • 1. Die HerausgeberInnen des Bandes, Gabriele Schabacher, (Siegen), und Christoph Neubert (Paderborn) hatten 2008 im Rahmen des Forschungsprojektes zur Theorie des Verkehrs und der Logistik bereits einen Workshop zu „Verkehrsgeschichte und Kulturwissenschaft“ veranstaltet, bei dem Hans-Liudger Dienel (Berlin), Vorstandsmitglied der International Association for the History of Transport, Traffic and Mobility, zum Thema seines Aufsatzes sprach: Hans-Liudger Dienel: Verkehrsgeschichte auf neuen Wegen, in: Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte 2007, Nr.1 Verkehrsgeschichte auf neuen Wegen/ Transport infrastructure and politics, Berlin 2007. S.-19-38, S.25. Dienel hatte darin festgestellt: „Im Vergleich zur Geschichte der Verkehrsmittel bleibt die Geschichte der Verkehrsinfrastrukturen unterbelichtet. Über die Geschichte des Autos gibt es vielleicht 100-mal mehr Bücher als über die Geschichte der Straßen.“
  • 2. Beispielhaft genannt sei der Arbeitskreis Verkehrsgeschichte der Gesellschaft für Technikgeschichte (GTG) und seine Publikationen: Gerold Ambrosius/Christian Henrich-Franke/Cornelius Neutsch/Guido Thiemeyer (Hg.): Standardisierung und Integration europäischer Verkehrsinfrastruktur in Europäischer Perspektive, Baden-Baden (Nomos) 2009.
  • 3. Zur Logistikgeschichte siehe u. a. Richard Vahrenkamp: Die logistische Revolution. Der Aufstieg der Logistik in der Massenkonsumgesellschaft. Frankfurt am Main (Campus) 2011. Monika Dommann, hat in ihrer kritischen Rezension von Vahrenkamps Buch allerdings weniger dessen Darstellung für überzeugend befunden als seine nicht weiter ausgearbeitete Definition der Logistik als „Geschäftsmodelle“, die „auf Infrastrukturen aufsetzen“ (Vahrenkamp, S. 17). Monika Dommann: Rezension zu:, in: H-Soz-u-Kult, 24.10.2012, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2012-4-069, gesehen am 20.02.2013. Dieses Verständnis wird in dem hier vorliegenden Band mehrfach angesprochen, nicht zuletzt bei Markus Krajewski.
  • 4. Siehe jüngst: Tristan Thielmann/Erhard Schüttpelz/Peter Gendolla (Hg.): Akteur-Medien-Theorie, Bielefeld (transcript) 2013.
  • 5. Siehe in dieser Zeitschrift Sven Grampp: Hundert Jahre McLuhan, in: ZfM 4/1 2011. Es gab neben den von Grampp besprochenen Publikationen insbesondere im Jubiläumsjahr zu McLuhans 100. Geburtstag 2011 zahlreiche Tagungen. Zum Beispiel: Re-Touching McLuhan, The Medium is the Massage, in Berlin, deren Beiträge online abrufbar sind. http://mcluhan2011.eu/video-archive/, gesehen am 22.02.2013. Es gab auch in der Folge weitere intersidziplinäre Auseinandersetzungen auch explizit mit Innis und McLuhan. Siehe: Tagungsbericht Marshall McLuhan and Harold A. Innis: Communication Theory (for a Multicultural World) ‘à la canadienne’? 14.06.2012-15.06.2012, Augsburg, in: H-Soz-u-Kult, 18.07.2012, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4341 gesehen am 25.02.2013.
  • 6. Die Dissertation ist online einzusehen unter: http://gutenberg.ca/ebooks/innis-historyofthecpr/innis-historyofthecpr-00-h.html#CHAPTER_I., gesehen am 22.02.2013.
  • 7. Hans-Jörg Rheinberger: Experimentalsysteme und epistemische Dinge, Eine Geschichte der Proteinsynthese im Reagenzglas, Göttingen (Wallstein) 2001.
  • 8. Die Herausgeberin Gabriele Schabacher ist Wissenschaftliche Koordinatorin im gleichnamigen DFG-Graduiertenkolleg „locating media“ an der Universität Siegen.
letztes Update am 
29. Juni 2015

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