Cisgender: Alte Medien und das Partikularisieren der Norm

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Sexualwissenschaftler Volkmar Sigusch prägte das Wort schon 1991, man stritt sich noch eine Weile über die grammatischen Möglichkeiten des Neologismus, und nun hielt es Einzug in das Oxford English Dictionary: cisgender. (Eine Person ist cisgender, wenn sie der heterosexuellen Norm entspricht, sex- und genderkonform ist  - genaueres hier. «Cis» kommt vom Lateinischen «auf der gleichen Seite» - als Gegensatz zu «trans».) Somit wird nicht nur die unbezeichnete Norm potentiell verandert, sie erscheint auch zwischen cisalpine, cisgiving und cisterne und wird so, kaum dass sie etwas Besonderes wurde, schon wieder eine von vielen.

Bildquelle: Trevor, Boston Public Library, Reading Room, 2011, Flickr.com - under CC-license CC BY-SA 2.0: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

 

letztes Update am 
29. Juni 2016

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