Vergrößerung und das mikroskopische Erhabene

Vergrößerung und das mikroskopische Erhabene

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Abstract (deutsch) 

Anhand der filmischen Technik der Vergrößerung untersucht der vorliegende Beitrag die ästhetischen Überschüsse wissenschaftlicher Filmaufnahmen und fragt, wie diese Überschüsse sowohl in die Forschungspraxis zurückfliessen als auch die filmtheoretische Reflexion prägen. Namentlich zeigt der Beitrag anhand einer genauen Lektüre früher filmtheoretischer Texte von Benjamin und Epstein sowie wissenschaftlicher Deskriptionen filmischer Artefakte auf, dass die Kombination von Filmrahmen und Vergrößerung einen Effekt des Erhabenen erzielt.

Abstract (english) 

Focussing on the cinematic technique of magnification, this contribution studies what may be called the aesthetic surplus of scientific cinematography and asks how this surplus affects and informs both scientific research practices and film theory’s conceptions of the medium. Based on close readings of texts by Walter Benjamin and Jean Esptein as well as a number of early adopters of cinematography in the field of empirical scientific research, the contribution argues that the combination of the cinematic frame and magnification induces an ineluctable effect of the sublime which impresses itself upon scientists as well as filmmakers and theorists with important consequences.

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