Para!

Para!

Epistemologische Anmerkungen zu einem Schlüsselwort der Medienwirkungsforschung

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Abstract (deutsch) 

Fernsehen: Den Effekt, Gestalten und Gespenstern der massenmedialen Mattscheiben alte Bekannte, Freunde und Feindezu erkennen, also wiederum ein Kraft- oder Machtverhältnis wahrzunehmen, wo nur elektronisch generierte Bildpunkte sind, untersucht Wolfgang Hagen an Praxis und Begriff eines Parasozialen. Dieser Begriff aus der amerikanische Soziologie lässt sich auf C.G. Jungs Konzept der Persona zurück verfolgen und scheint so die Analyse massenmedialen Fernsehbildkomsums mit Studien mediumistischer Trance zu verbinden. Hagen weist einerseits daraufhin, dass bereits bei Jung die technischen Medien hinter den Kulissen okkulter Inszenierungen – und ihrer wissenschaftlichen Analyse – verborgen wurden. Andererseits zeigt er, dass das Para- der Massenmedien nicht in einem quantitativ nachweisbaren Stimulus-und-Response Modell erfasst wurde sondern bereits in den fünfziger Jahren Fernsehforschung von komplexen psychosozialen Dispositionen ausging.

Abstract (english) 

The effect to recognize forms, figures and persons in television images as personal friends or foes, in other words, as relations and power relations has been studied as the Para-Social in early American TV sociology. Wolfgang Hagen traces the genealogy of the term and concept back to C.G. Jungs concept of the Persona, thus linking mass media theories in early US-television studies with stdueis fot mediumistsic Trance media at the turn of the century. On the one hand, allread with Jung, the technical devices behind occult appearance are well hidden, even in scientific investigations following them. On the other hand, the paper argues, that the »parasocial« as a concept of in early massmedia studies proves that those were not concerned with quantitative research only but with complex psychosozial issues.

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