Eine Ökologie der Materialien

Eine Ökologie der Materialien

Ein E-Mail-Interview über Korrespondenz, Resonanz und Besessenheit sowie über den Nutzen, Gelehrsamkeit und Handwerk zu verbinden

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Abstract (deutsch) 

Tim Ingolds Ansatz einer ökologischen Anthropologie untersucht Wechselwirkungen zwischen organischen und anorganischen Materialien, die sich gegenseitig affizieren und entsprechend selbst über Handlungsmacht verfügen. Im Interview erläutert Ingold unter anderem am Beispiel der Interaktion zwischen Instrument, Musiker und Umgebung, wie solche Wechselwirkungen zustande kommen und welche Rolle dabei Konzepte von Korrespondenz, Resonanz und Besessenheit spielen. Er plädiert zudem für ein Denken, das medienökologisch relevant ist, weil es dazu ansetzt, die machtvolle habituelle Grenzziehung zwischen Handwerk und Gelehrsamkeit zu überwinden.

Die englische Version des Interviews ist hier als Web-Extra verfügbar.

Abstract (english) 

Tim Ingold’s ecological anthropology investigates the relations of organic and inorganic materials, how they affect each other and thus achieve agency. In the interview, Ingold explains, with reference, amongst others, to the example of the interaction of musician, instrument and surroundings, how such interactions are formed and which role concepts such as correspondence, resonance and obsession play in this context. He argues for a way of thinking that is relevant for a media ecology, because it overcomes the powerful habitual demarcation between craftsmanship and scholarship.

The English version of the interview has been published as a web-extra here.

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