Dokumentarische Comics als Übersetzung des Alltäglichen

Dokumentarische Comics als Übersetzung des Alltäglichen

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Abstract (deutsch) 

Dieser Text erforscht die Idee und die Entwicklung des dokumentarischen Comics seit den 1960er Jahren. Für diese Zeit beobachtet Muanis den Aufstieg des journalistischen Comics als neues Genre, das sich auf den modernen Dokumentarfilm bezieht. Ein entscheidender Aspekt dieser Comics ist die Selbsteinschreibung des Autors als Figur in seine eigenen Erzählungen. Bis in die Gegenwart hinein bildet die Verbindung zwischen Autor, kinematografischen Techniken, Journalismus und Comicsprache ein eigenes Genre, das als «comic-vérité» bezeichnet werden kann. Anhand verschiedener Beispiele berühmter Comic-Autoren analysiert Muanis die neue dokumentarische Sprache des Comics sowie seine Funktion als Übersetzer des urbanen Raums und des alltäglichen Lebens.

Abstract (english) 

This text explores the idea and the development of documental comics since the 1960s. In this era Muanis observes the rise of the journalistic comic as a new genre, taking references from modern documentary cinema. A crucial aspect of these comics is the (comic-)author picturing himself as a character in his own narrative. Until today the connection between author, cinematic techniques, journalism and comic language creates a genre of its own that can be described as «comic-vérité». Through different examples of famous comic-authors Muanis analyses forms of a new documentary language in comics and their function as translator of urban space and everyday life.

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