Digital Humanities als epistemische Praxis

Johanna Drucker im Gespräch mit Annika Haas

Digital Humanities als epistemische Praxis

Teilen 
 
Der Text steht noch nicht als Open-Access-Dokument zur Verfügung. Bitte nutzen Sie die kostenpflichtige Download-Funktion auf der Website des Verlags.
Abstract (deutsch) 

Mit digitalen Methoden und Gegenständen zu arbeiten gehört in den Geistes­, Sozial­ und Kulturwissenschaften längst zum Forschungsalltag. Dass die damit einhergehenden Differenzen, z. B. zwischen Artefakt und Digitalisierung oder zwischen Datensatz und Visualisierung, methodisch dabei oft wenig reflektiert werden, ist ein Ansatzpunkt für Johanna Druckers Forschung. Im Kontext von Kunstgeschichte, Medienwissenschaft und Informationswissenschaft widmet sie sich seit den 1980er Jahren u. a. der Erstellung von eigenen Online­Archiven und Visualisierungsmethoden der Digital Humanities. Annika Haas führte mit ihr ein Gespräch über blinde Flecken der digitalen und analogen Humanities, über Capta und Data, über die visuelle Modellierung von Daten und über poor media.
 

Abstract (english) 

Working with digital methods and objects of research has become an everyday practice in the humanities. Reflecting methodologically on the differences that come along with it, e.g. between an artifact and its digitization, or between data and its visualization, is not self-evident, though. For Johanna Drucker it is a starting point of her research. In the context of art history, media and information studies, she has been working on online archives and visualization methods in digital humanities since the 1980s. Annika Haas had a conversation with her on the blind spots of digital and analogue humanities, capta and data, the role of modeling in data visualization, and on poor media.

Neuen Kommentar schreiben

CAPTCHA
Diese Abfrage dient der Spam-Prävention: