Celebrity Cultures

Celebrity Cultures

 Einleitung in den Schwerpunkt

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Abstract (deutsch) 

Famous for being famous – die Einsicht in die vermeintlich selbstreferenzielle Dimension von Berühmtheit ist im Alltagswissen angekommen. Werden damit bestimmte Erscheinungsweisen von Berühmtheit als ‹unverdient› abgewertet, unterstreicht der Slogan doch auch, dass Medien an der Hervorbringung des Celebrity-Status konstitutiv beteiligt sind. Der Schwerpunkt fragt nach den konkreten medialen Bedingungen von Öffentlichkeitswirksamkeit, aber auch nach den Auswirkungen einer durch Social Media massiv veränderten Aufmerksamkeitsökonomie auf den Begriff der Öffentlichkeit selbst (Stichwort Micro-Celebrity). Wie also lassen sich die Verfahren der Celebrity-Konstruktion in gegenwärtigen Medienkulturen – mit Blick auf individuelle Berühmtheiten wie auf die übergreifende gesellschaftliche Tendenz einer «celebritization» – analysieren?
 

Abstract (english) 

Famous for being famous: the presumably self-referential dimension of fame seems to be part of everyday knowledge nowadays. Although the slogan downgrades certain ways of being famous as ‹undeserved›, it also emphasizes media’s constitutive function in the production of celebrity-status. The ZfM-issue on Celebrity Cultures focuses not only on the specific media conditions that bring about public visibility, but also on the effects that an attention economy massively transformed by social media has on the notion of the public itself (as demonstrated by the notion of the ‹micro-celebrity›). How, then, can we analyze the processes of constructing celebrity within contemporary media cultures, both with regard to individual celebrities and to the overarching tendency of a «celebritization»?

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