«Persönlichkeitsanalyse» als akademische Inwertsetzung

«Persönlichkeitsanalyse» als akademische Inwertsetzung

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Abstract (deutsch) 

Anrufungen zur Optimierung der ‹Performance› sind im Wissenschaftsbetrieb angesichts rarer Stellen und kompetitiv verteilter Forschungsmittel weit verbreitet. Zunehmend finden sich Seminarangebote zur Persönlichkeitsentwicklung im Spektrum akademischer Weiterbildungen, die Instrumente des Human-Resources-Managements als Techniken der Selbstoptimierung mobilisieren. Der Beitrag folgt den institutionellen Settings und Datengefügen eines solchen Seminars zur Persönlichkeitsanalyse. Das Nachzeichnen der Datenlogistik sowie der verteilten Prozesse der Inwertsetzung in diesen konkreten Settings wirft Fragen nach den Effekten solcher Praktiken im Betrieb Hochschule auf.
 

Abstract (english) 

Interpellations to improve performance are ubiquitous in academia, especially in view of the few positions and competitive research funding. A growing business of academic skills training includes seminars on personality profiling, in which approaches from human resources optimization are mobilized for a management of the self. This contribution follows the institutional set-up and data infrastructures of such a program. Describing the specific data logistics and distributed valuation processes, this analysis inquires into the implications in academic institutions and practices.

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